Oktober 2013

Liebe Leser und Leserinnen,

viel Zeit ist verstrichen, eine Zeit der Ruhe und Stille, der Einkehr und Abkehr von Hektik und Plänen, eine Nach-Innen-Schau mit großem Heilprogramm! Ein Ausklinken aus dem Alltäglichen und gleichzeitiges Einklinken in eine neue Welt, der Welt der Moleküle, Enzyme, Lipide, Polyphenole und wie sie alle heißen, die Begriffe für Essbares und deren Wirkung.

Diese drei Sätzchen schrieb ich gestern und fiel anschliessend in ein tiefes tiefes Loch. Die Sinnfrage machte mir zu schaffen. Wo waren meine hehren Ziele geblieben? Wie konnte ich damit zufrieden sein, nur meine Gesundheit im Visier zu haben, wo doch die Welt immer noch Hilfe braucht, schluchzte ich und beschuldigte mich der Interessenlosigkeit Natürlich gab es Ermutigungen von der anderen Seite: Schließlich geht gar nichts, wenn der Körper nicht mitspielt. Die Gesundheit muss an erster Stelle stehen, erst wenn da alles stimmt, kann an anderen Themen gearbeitet werden.

Einleuchtend klang es schon, aber in meiner Verfassung erreichte es mich nicht. Die kleine Welt um mich herum fühlte sich so winzig an, dass ich kaum durchatmen konnte. Ich steckte fest und wusste nicht, wie ich mich befreien sollte.

Mitten in meinem Jammer nahm ich dennoch eine Anregung in mir wahr: Schau mal im Regal. Da steht ein Buch für dich! hörte ich deutlich und wusste sofort, dass es die „Rückkehr ins Paradies“ sein musste von Christoph Fasching. Schon auf der ersten Seite gab es die Gewissheit. Hier bin ich richtig. Der Erzengel Michael erzählt in diesem Buch von einer neuen Welt, einer Welt ohne Geld, in einem anderen Miteinander, einer Welt, wie sie mir schon seit vielen Jahren vorschwebt. In letzter Zeit hatte ich mein Ideal nicht mehr angesprochen, wollte keine Vorträge mehr halten, weil ich keine Lust hatte, immer wieder mich zu rechtfertigen, die leidige Geldfrage immer wieder anzuschauen, die für mich eine Hauptrolle spielt, weil eine Welt ohne Geld eine ganz andere sein wird als was wir jetzt haben.

Gestern gab es dazu eine Mail von einer Bekannten, die Stellung zu der Abrechnung bei den Tauschringen nahm und ihre Kritik dafür deutlich herüberbrachte. Sie verglich das Verhalten der „Tauschringobersten“ mit den Chefs beim Arbeitsamt. Obwohl es beim Tauschring keine Geldabrechnung gibt, ja, Geld spielt dort keine Rolle, lässt sich die Abrechnung mit Punkten gut vergleichen mit dem Geld. Ein Gefälle entsteht auch hier. Es wird sogar von Betrügereien gesprochen und die kritische Bekannte sprach von Hartz4 Menschen beim Tauschring. Gut, vielleicht hat sie etwas übertrieben, aber die Parallele lässt sich durchaus erkennen, weil die Absichten hinter den Aktionen gleich geblieben sind.

Ganz anders bei einer Welt ohne Geld. Niemand macht mehr Dinge, die ihm nicht gefallen. Jede überlegt sich genau, was sie gern tut, wo ihre Begabungen stecken, die sie dann in die Gesellschaft einbringt. Niemand will besser sein als der andere. Alle ziehen an einem Strang, wollen das Beste für die Erde und die anderen Menschen! Ja, genau, so sehe ich das auch, entfuhr es mir beim Lesen. Hach, wie mich das freut, jubelte es in mir.

Natürlich höre ich die Einwände der Kritiker. So viel Naivität gibt’s doch gar nicht! Guck dir doch mal an, was in der Welt los ist, wie egoistisch die Menschen sind, wie macht- und geldgierig. Die werden doch nicht einfach das Geld abschaffen. Nein, wir brauchen die kleinen Schritte:

gleiches Geld für alle, alles besser verteilen und und und Brauchen wir die vielen kleinen Umwege wirklich? Erzengel Michael sagt nein. Er sagt, dass die Menschheit reif ist für den ganz großen Sprung.

Ich glaube ihm! Und freue mich. Meine kleine Welt hat sich geweitet. Die Sorge für meine Gesundheit findet weiterhin Zuspruch, gleichzeitig gehe ich mit meinen Gedanken aber auch in die große weite Welt und meiner Aufgabe darin.

Abschließend möchte ich noch die Mail eines Freundes erwähnen,die gestern ankam. Er machte mir Mut und bestärkte mich darin, mich am Weg nach Innen zu erfreuen. Daran käme niemand von uns vorbei. Dass ich diesen Weg jetzt schon gehen kann, sei ein großes Geschenk, was ich nur unterstützen kann, weil ich es genauso empfinde. Warum ich mich über die gestrige Erfahrung dennoch freue, hat damit zu tun, dass ich mich nicht mehr ausgeschlossen fühle. Meine Vision von einer anderen Welt wird in einem Buch beschrieben, das alle lesen können. Und alle können über den eigenen Platz nachdenken, die Aufgabe, die sie erfüllen möchten. Wir können heute damit beginnen, darüber nachdenken, was jetzt schon machbar ist. Was für ein Glücksgefühl stellt sich dabei ein! Vorbei die Ohnmacht und der Stillstand, die Öffnung für das Neue fühlt sich einfach wunderbar an!

Alles Liebe im Oktober 2013 wünscht Heidemarie